Allach

Allach wurde erstmals urkundlich am 30. März 774 als „Ahaloh“ erwähnt. Der Name bedeutet Wald am Wasser, da aha Wasser und loh Wald bedeutet. Loh wurde im Laufe der Zeit zu -lach abgeschliffen. Bereits zum Zeitpunkt der urkundlichen Ersterwähnung ein landgerichtlicher Ort, behielt Allach diesen Status mit Ausnahme der Jahre 1678 bis 1702. Landschaftlich und politisch wurde Allach an Dachau angebunden. Erst nachdem das Landgericht München 1803 neu errichtet worden war, kam Allach zum Landgerichtsbezirk München. 1678 wurde Allach in die neu geschaffene Hofmark Menzing eingegliedert, die Anton von Berchem übertragen wurde. 1702, zwei Jahre nach dem Tod Berchems, fiel die Hofmark Menzing wieder an das Kurfürstentum zurück, so dass Allach seinen alten Status als landgerichtlicher Ort zurückerhielt. 1818 wurde Allach selbständige Gemeinde im modernen Sinn.

Nachdem 1867 die Eisenbahnlinie München – Ingolstadt, heute Teil der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München, eröffnet worden war, wuchs Allach rasch. Es entstanden entlang der Bahnstrecke sowie aus Emissionsschutzgründen östlich des Dorfkernes um die Pfarrkirche St. Peter und Paul (heute Eversbuschstraße 195), (Windrichtung von Westen), Industrie- und Gewerbegebiete. So entstanden das Dampfsägewerk Kirsch, die Diamalt-Fabrik, die Firmen Krauss-Maffei und BMW (ab 1936 Motorenbau für Junkers). Allach wurde auf Grundlage des Vertrages vom 27. Oktober 1938 am 1. Dezember 1938 in die Stadt München eingemeindet.

Quelle: Wikipedia

Diamalt: Mitarbeiterwohnungen, Kindertagesstätte, Campus